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Hilfeangebote in Dresden

Frauenschutzhaus Dresden
Notrufnummer:
Tel.: 0351 - 281 77 88
(rund um die Uhr zu erreichen)

D.I.K. - Dresdner Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt/ Gewalt im sozialen Nahraum
(Beratung auch bei Stalking)

Fröbelstr. 55

01159 Dresden
Tel.: 0351/8567210
Fax: 0351/8567564

E-Mail: dik@fsh-dresden.de 

Web: www.fsh-dresden.de 

 

Anonyme Zuflucht für Mädchen und junge Frauen
PSF 500162, 01031 Dresden
Tel.: 0351 - 2 51 99 88
Fax: 0351 - 2 59 63 94
E-Mail: zuflucht@vsp-dresden.de 
Web: www.mädchenzuflucht-dresden.de

 

Opferhilfe Sachsen e.V.

Heinrichstraße 12
01097 Dresden
Tel: 0351/8 01 01 39
Fax: 0351/8 10 81 91
Email: dresden@opferhilfe-sachsen.de 
Web: www.opferhilfe-sachsen.de

 

WEISSER RING e. V.
(Beratungsstelle für Opfer von Gewalttaten)
Bremer Str. 10 D,

01067 Dresden

Tel: 0351 - 4 67 81 95

E-Mail: kontakt@wrdd.de 

 

Gewalt

Gewalt im häuslichen Umfeld ist ein weltweites Problem und die häufigste Form von Gewalt gegen Frauen. Sie existiert aber auch in unserer nächsten Umgebung und ist immer noch ein Tabu in unserer Gesellschaft. Und gerade weil ein Großteil dieser Gewalttaten im privaten Bereich, im Verborgenen stattfindet, ist es für die Betroffenen oft sehr schwer, ihrer bedrückenden Realität zu entfliehen. In Deutschland ist jede vierte Frau von Häuslicher Gewalt betroffen.

Meistens sind es Frauen, die in der Ehe oder ihrer Beziehung Opfer von Gewaltausbrüchen des Partners werden. Sehr schnell stehen die Geschädigten vor einem Berg riesiger Probleme, nicht nur, wenn auch Kinder von der Gewalt betroffen sind.

Für Frauen, die einen Ausweg aus ihrer schweren Situation suchen, ist das Frauenschutzhaus Dresden eine erste Anlaufstelle. Hier finden Betroffene bereits seit 1993 mit ihren Kindern einen Ort, der ihnen Schutz, Verständnis und Unterstützung bietet.

Betroffenen Frauen wird im Frauenschutzhaus Dresden dabei geholfen,

  • persönliche und rechtliche Probleme zu lösen,
  • Ämter und Behörden aufzusuchen und
  • ihre Kinder in Kindergärten und Schulen unterzubringen.

Für viele war das Dresdner Frauenschutzhaus lange die einzige Möglichkeit, um der konfliktreichen Situation zu entkommen. Doch längst hat auch die Polizei mehr Möglichkeiten, indem sie etwa dem Aggressor für eine Woche den Zugang in die eigene Wohnung verbieten kann. In dieser Zeit müssen sich die Opfer darüber klar werden, wie ihr Leben weiter gehen soll. Dabei bieten nun zwei Sozialpädagoginnen den Opfern Hilfe an in der "Dresdner Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt und Gewalt im sozialen Nahbereich".

Sie ist aus einer Initiative des Frauenschutzhauses hervorgegangen, gefördert von Stadt, Freistaat und Philip Morris.

Die neue Kontaktstelle will mehr für die Opfer tun. Dazu gehört auch, dass Polizei, Frauenschutzhaus, Jugend- und Sozialamt, Justiz, Kriminalpräventiver Rat, Opferverbände und weitere Initiativen besser miteinander vernetzt werden.

 

Mädchenzuflucht

Die Mädchenzuflucht ist eine Kriseninterventionseinrichtung der Jugendhilfe für Mädchen und junge Frauen, insbesondere bei erlebter psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt und familiären Krisen
(§42 SGB VIII Kinder- und Jugendhilfe: Inobhutnahme).

Mädchen und junge Frauen im Alter ab 12 Jahren finden hier Beratung und vorübergehend anonyme Unterkunft und Betreuung, bis ihre weitere Perspektive geklärt ist. Die Bearbeitung der Krisensituation und das Finden einer Lösung erfolgt einzelfallbezogen und benötigt daher individuelle Zeitrahmen. Dabei sollte die Aufenthaltsdauer drei Monate nicht überschreiten. Die Aufnahme in die Zuflucht erfolgt unbürokratisch, d.h. es muß kein Antrag gestellt werden und auf eigenen Wunsch der Betroffenen. Die Bitte um Aufnahme und die eigene Einschätzung sich in einer Krisensituationen zu befinden und Hilfe zu benötigen, ist ausreichend.

Nach dem ersten Kontakt am Krisentelefon erfolgt eine Beratung außerhalb der Zuflucht zur Klärung der Situation. Die Hilfesuchende und die Zufluchtsmitarbeiterin besprechen dabei die Krisensituation und fällen die Entscheidung zur Aufnahme in die Einrichtung.

 

Red.: M. M. (JIS)/ Quelle: AWO Fachstelle „Shukura“; Anonyme Mädchenzuflucht Dresden/ Stand: 17.03.2017