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Familienpass und Dresden-Pass
Familienpass und Dresden-Pass

Familienpass

 

Der Familienpass berechtigt den Inhaber mit seinen Kindern, bestimmte Einrichtungen  des Freistaates Sachsen (Museen, Sammlungen, Burgen und Schlösser) unentgeltlich zu besuchen.

 

Einen Familienpass können erhalten:

  • Familien (Ehepaar oder eheähnliche Gemeinschaft) mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern;
  • Alleinerziehende mit mindestens zwei kindergeldberechtigten Kindern;
  • Familien mit einem kindergeldberechtigten schwerbehinderten Kind bis 27 Jahre (Grad der Behinderung mindestens 50) in häuslicher Gemeinschaft.

Der Familienpass ist einkommensunabhängig. Er gilt für das Kalenderjahr ab Ausstellung und kann bei Vorliegen der Voraussetzungen jeweils um ein weiteres Kalenderjahr verlängert werden. Der antragstellende Elternteil hat einen Personalausweis bzw. einen Reisepass und eine Bescheinigung der Familienkasse über die  kindergeld-berechtigenden Kinder vorzulegen.

 

Ein Rechtsanspruch auf die Ausstellung bzw. Verlängerung des Familienpasses besteht nicht.

 

Für den Familienpass nehmen nur die Meldestellen die Anträge entgegen. Eine Übersicht aller Dresdner Meldestellen finden Sie hier. http://www.dresden.de/index.html?node=1856

 

(Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales)

 

Dresden-Pass


Der Dresden-Pass ermöglicht Einwohnerinnen und Einwohnern mit geringem Einkommen den kostengünstigeren Besuch kultureller Einrichtungen der Landeshauptstadt und des Freistaates Sachsen in der Stadt Dresden, die Inanspruchnahme von Ermäßigungen bei den Dresdner Verkehrsbetrieben AG und kommunaler Leistungen.

 

Der Dresden-Pass ist einkommens- und vermögensabhängig. Anspruch haben Einwohnerinnen und Einwohner mit einem geringen Einkommen. Die Anspruchsberechtigung ist gegeben, wenn
a) das nach §§ 82, 83, 84 des SGB XII (in Verbindung mit der Verordnung zu § 82) bereinigte Einkommen der Einzelperson oder der Bedarfsgemeinschaft nach §§ 19, 20, 22 SGB XII die maßgebenden Regelsätze der Hilfe zum Lebensunterhalt zuzüglich der Kosten der Unterkunft und Heizung und zu berücksichtigende  Mehrbedarfszuschläge unterschreitet
und
b) das vorhandene Vermögen des Einzelnen oder der Bedarfsgemeinschaft die Grenzen gemäß § 90 SGB XII (in Verbindung mit der Verordnung zu § 90 Abs. 2 Ziffer 9 SGB XII) nicht übersteigt.

 

Ihr Hauptwohnsitz muss Dresden sein.

 

Für die Antragstellung ist eine persönliche Vorsprache notwendig. Bei der Antragstellung sind neben Personalausweis und Passbild auch gültige Einkommensnachweise, Nachweise über Spareinlagen und der aktuelle Mietzins vorzulegen.


Zuständig für die Bearbeitung der Anträge sind die Ortsämter, Sachgebiet Sozialleistungen, bzw. die Bürgerbüros.
Zuständig für Wohnungslose und Selbstständige:

Abteilung Soziale Leistungen, Sachgebiet Obdachlose/ Nichtsesshafte/ Selbstständige, Junghansstraße 2, 01277 Dresden, 0351-488 49 41

Zuständig für Ausländer und Aussiedler:

Abteilung Soziale Leistungen, Sachgebiet Ausländer und Aussiedler, Junghansstraße 2, 01277 Dresden, 0351-488 48 21

 

Alle Regelungen im Detail sind in der Richtlinie zur Gewährung des Dresden-Passes für Einwohnerinnen und Einwohner
der Landeshauptstadt Dresden mit geringem Einkommen vom 24.02.2005 fixiert: http://www.dresden.de/pdf/satzungen/richtlinie_dresdenpass.pdf

 

(Quelle: Landeshauptstadt Dresden)

Änderung bei Zuschüssen für Ferienfahrten

 

Ab dem Jahr 2006 werden Zuschüsse für Ferienfahrten nur noch für Kinder und Jugendliche gewährt, deren Familien im Besitz eines Dresden-Passes sind. Gefördert werden Teilnehmer zwischen 6 und 18 Jahren. Die Zuschüsse werden ausschließlich für Ferienmaßnahmen gewährt, die anerkannte Träger der freien Jugendhilfe anbieten.
 
Bei der Buchung einer derartigen Ferienfahrt muss spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn eine Kopie des Dresden-Passes beim jeweiligen Träger hinterlegt werden. Dieser beantragt dann auch die entsprechenden Zuschüsse beim Jugendamt.