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Angebotsformen und Trägerlandschaft
Angebotsformen und Trägerlandschaft

Angebotsformen:

 

Kindertageseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen sind Einrichtungen, in denen Kinder ganztägig oder einen Teil des Tages betreut werden. Nach § 1 des Sächsischen Gesetzes zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen (SächsKitaG) gehören dazu Kinderkrippen, Kindergärten und Horte, in denen Kinder vom Säuglingsalter bis zum Ende der vierten Klasse betreut, gefördert, erzogen und gebildet werden.

 

Kinderkrippe:

Kinderkrippen sind Einrichtungen für Kinder vom ersten bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. In Ausnahmefällen ist die Aufnahme von Kindern unter einem Jahr möglich. Bei Krippenkindern kann die Stadt den Eltern statt einer Kindertageseinrichtung auch die Tagespflege zur Betreuung, Bildung und Erziehung anbieten. Seit Januar 2004 erhalten in Dresden Kinder unter zwei Jahren einen Betreuungsplatz nur dann, wenn beide Eltern nachweislich berufstätig sind oder sich in Aus- und Weiterbildung befinden bzw. wenn in der Familie ein besonderer Hilfebedarf vorliegt.

 

Kindergarten:

Kindergärten sind laut § 1 SächsKitaG Einrichtungen für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Die Aufnahme von jüngeren Kinder ist ab dem 34. Lebensmonat möglich. Der Kindergarten steht allen Kindern offen, deren Eltern es wünschen. Dieser Rechtsanspruch ist bundeseinheitlich in § 24 Abs. 1 SGB VIII geregelt.

 

Hort:

Der Hort ist eine sozialpädagogische Einrichtung für Kinder von der ersten bis zur Vierten Klasse. Auf Wunsch der Eltern werden die Kinder vor und nach dem Unterricht und in den Ferien betreut. An den meisten Dresdner Grundschulen ist ein Hort eingerichtet.

 

Tagesmütter:

Eine beliebte Alternative zur Betreuung der Kleinen in den Kindertageseinrichtungen ist es, sie in die Obhut von Tagesmüttern zu geben. Diese Form der Betreuung kann am besten der eigenen aktuellen Familiensituation angepaßt werden. Tagesmütter sind in der Regel ausgebildeten Erzieherinnen, die selbstständig arbeiten und durch ihren Beruf Erfahrungen mit den Entwicklungsschritten im jeweiligen Alter der Tageskinder haben. So können sie sich leichter in die Bedürfnisse der Kleinen einfühlen.

 

Bildungs- und Erziehungsauftrag:

Kindertageseinrichtungen ergänzen und erweitern generell die Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Familie, da manche Fähigkeiten und Erfahrungen allein durch die Familie nicht oder nur schwer vermittelt werden können. So bieten Kindertageseinrichtungen den Kindern über den Kreis der Familie hinaus die Gelegenheit, ihre körperlichen, geistigen und sozialen Kompetenzen zu entdecken und zu entwickeln. Dabei ist es notwendig, dass Eltern und Erzieherinnen kontinuierlich im Kontakt stehen und die Entwicklung von Kindern regelmäßig besprechen.

 

Trägerlandschaft:

Kindertageseinrichtungen werden in Dresden sowohl vom öffentlichen wie auch von freien Trägern der Jugendhilfe betrieben. Im Auftrag des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe betreibt der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen Dresden eine Vielzahl von Kindertageseinrichtungen in allen Stadtteilen der Landeshauptstadt.

Dem Eigenbetrieb obliegt darüber hinaus die Jugendhilfefachplanung für den Bereich der Kindertagesbetreuung, die Betreuung und Beratung freier Träger der Jugendhilfe und der Tagesmütter sowie eine Steuerungsfunktion im Bereich der Qualitätsentwicklung in diesem Arbeitsfeld.

Der Eigenbetrieb nimmt die Voranmeldungen von Eltern für die Kindertagesbetreuung entgegen, er schließt die Betreuungsverträge für die kommunalen Einrichtungen mit den Eltern ab und vermittelt interessierten Familien Tagesmütter.

Kindertageseinrichtungen werden außerdem von einer Vielzahl freier Träger der Jugendhilfe betrieben, die den Familien ebenfalls ein breites Spektrum an Betreuungskonzepten bieten.

Eine umfassende Übersicht über Einrichtungen, Träger und Tagesmütter finden Sie auf der Website der Landeshauptstadt Dresden .

 

Redaktion: A.J. (JIS)/ Quelle: EB Kita/ Stand: 21.07.2014

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